Vorwort zum dritten Buch von Alexander Laubenthal
Das vorliegende Buch, «Rebell auf vier Pfoten», ist das dritte Buch von Alexander Laubenthal aus der Geschichten-Reihe von wahren Erlebnissen mit seinen Hovawart-Hündinnen Aila und Jessie.
Der Autor erzählt auf spassige und pointierte Art und Weise auch in diesem Buch vom Leben mit seinen beiden Hündinnen, im Alltag und unterwegs. Das Buch beinhaltet aber auch tiefsinnige und berührende Geschichten, welche uns zum Nachdenken über uns und unser Leben auffordern, so z.B. die Geschichte «6», «Begegnungen» die «Weihnachtsgeschichte», «DU» und «November Regen». Eindrücklich und bewundernswert umschreibt er hier sehr gefühlvoll und tiefgehend, wie das Leben sein kann und zeigt somit auch eine ganz andere Seite des «Menschen Alexander Laubenthal», nämlich einen sehr gefühlvollen und auch verletzlichen sowie emotionalen und äusserst liebevollen Autoren, der seine Hunde aus tiefem Herzen liebt, bedingungslos.
Dem aufmerksamen Leser entgehen aber auch die von Alexander Laubenthal gekonnt und mit einem Augenzwinkern «zwischen den Zeilen» platzierten gesellschaftskritischen Hinweise nicht und veranlassen ihn zum Schmunzeln, zum Nachdenken oder im besten Falle führen sie dazu, dass der Leser sein Leben oder seine Ansicht zum Leben und/oder der Hunde ändert, denn das Buch ist nicht nur an Hundehalter und Hovianer gerichtet, sondern ist für alle Menschen, ob gross oder klein, lesens- und empfehlenswert.
Deutlich und schonungslos zu lesen ist auch, dass der tägliche Umgang mit dem Hund nicht nur viel Freude bereitet, sondern durchaus stressig und nervenaufreibend sein kann, sei es im Haus, im Garten oder in der belebten Umwelt.
Beim Lesen der erfrischenden Geschichten ist man mitten drin in den Erzählungen, man fühlt mit, lacht spontan mit, verdrückt eine Träne, sieht wie der Autor sich bewegt, spürt wie er sich fühlt, wie es dort wo er jetzt gerade ist riecht, man spürt die Sommerwärme oder hört den Schnee knirschen unter seinen Schuhen, man sieht die Hunde, wie sie sich bewegen, sich gross machen, wie sie laufen, hört sie bellen, sieht ihre Mimik, sieht ihr Lachen, sieht ihre freundschaftlichen liebevollen oder fordernd-frechen Blicke, sieht ihre Propellerruten und man hört sie Atmen und fühlt ihre Wärme, Nähe und Liebe zu uns, man hört wie die Türe des Bullis zuschnappt, und und und.
Alexander Laubenthal erzählt auch, wie und was er für einen speziellen freudigen und nicht alltäglichen Umgang mit seinen Hunden pflegt, wie er zusammen mit ihnen im Wald um die Wette buddelt, wie er spielt, was die Hunde alles dürfen und wie er mit ihnen kuschelt. Er erzählt dies so ganz nebenbei und es ist deutlich zu fühlen, dass dieser Umgang für ihn und seine Frau Iris Normalität und Lebensphilosophie bedeutet. Vorbildlich, herzöffnend und weit weg von «08/15».
Fazit: Packend, spassig und lustig, aber auch tiefsinnig und berührend
Nebst den berührenden und tiefsinnigen Geschichten, zaubern mir die vielen lustigen Erzählungen, welche mich aus dem Alltag herausholen und mich in eine völlig andere Welt versetzen, ein breites Lächeln auf mein Gesicht oder ich kann ein spontanes Lachen nicht verkneifen. Lachen produziert Glückshormone und somit macht das Buch die Leserin und den Leser glücklich. Lass dich auf die Geschichten ein, tauche ab und lass dich in die erfrischende Welt der Abenteuer von Aila und Jessie verführen, es lohnt sich und du wirst es nicht bereuen.
Hans-Jürg Winistörfer



