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Blog - Meinungen, Ratgeber, Tipps und Hinweise.

In unserem Blog wollen wir dir zeigen, wie die Philosophie und die Ausbildungsrichtung unserer Hundeschule mit deinem Hund in den Alltag integriert werden kann. Spannend und eindrücklich siehst du, wie alltagstauglich dein Hund werden kann. Vorausgesetzt, unsere Ausbildungsrichtung lebt in deinem Herzen. Wenn jetzt noch dein inneres Feuer im Sinne der Lebensschule-Mensch-Hund brennt, kann nichts mehr schiefgehen.

Im Weiteren kannst du auch lesen, und spüren, wofür wir einstehen, wovon wir überzeugt sind, wofür wir brennen und was für einen Umgang wir mit unseren Hunden pflegen und über Jahrzehnte gelebt haben.

Du kannst dich auf viele Blogbeiträge freuen, in denen wir dir zeigen, was «das Leben» unserer Philosophie bewirken kann.

Der Blog wird aktuell neu aufgebaut und stetig ergänzt, auch in der Zeitleiste rückwärts. Schau regelmässig rein und entdecke Neues und Spannendes.

So geht freudiger Rückruf - Der richtige Aufbau im Welpenalter

Motivation statt Zwang - Positive Verstärkung - Freude am Zurückkommen - Belohnung auf Körperebene und mit Spiel - Kein Rückruf-Ende, denn Rückruf bedeutet nicht zwangsläufig das Ende des Freilaufs

Nach unserer Philosophie geht Rückruf so wie in diesem Video.

Nach dem Hörzeichen wird der Hund, während er freudig zurückkommt, unterstützt mit Hör- und Sichtzeichen, sowie freudiger Akustik und Gestik. 
In die Hocke gehen oder wegrennen, um den Folgetrieb zu aktivieren, wären weitere zusätzliche Optionen.

Wenn der Hund sichtlich freudig, ankommt, wird er emotional begrüsst und zudem auf Körperebene gelobt, könnte auch Spiel sein. Anschliessend darf er wieder gehen, oder wird angeleint.

Der 08/15-Standardrückruf geht leider anders.

  • Stehenbleiben wie eine Tanksäule
  • Rückruf mit dem Kommando HIER.
  • Wenn der Hund nicht reagiert, wird das Kommando HIIIEEERR wiederholt

Wenn der Hund zurück kommt

  • Unterordnungs-Sitz auf der linken Seite
  • Guzzeli
  • Anleinen
  • Fertig

Der ganze Ablauf meist ohne echte innere Freude und Emotionslosigkeit des Hundeführers oder der Hundeführerin.

Hinweis: 
Nach unserer Philosophie gibt es:

  • TEAM-Leiter anstelle von HundeführerInnen
  • Hör- und Sichtzeichen anstelle von Kommandos
  • Freudiges und spielerisches Anleinen statt Unterordnungs-Sitz

Fazit:

  • Motivation statt Zwang
  • Positive Verstärkung
  • Freude am Zurückkommen
  • Belohnung auf Körperebene und mit Spiel
  • Kein Rückruf-Ende, denn Rückruf bedeutet nicht zwangsläufig das Ende des Freilaufs

Wir differenzieren uns sichtbar. 
Und: Traue keiner Hundeschule, welche im Alltag nichts vorzeigen kann. Kanäle dazu gibt es genügend.

Aufbau des freudigen Rückrufs:
Hast du einen Welpen, dann ist der Aufbau simpel, vorausgesetzt, du hast «Eigendynamisches Lernen» verstanden. Beim «Eigendynamischen Lernen» belohnst du das Verhalten, das der Welpe von sich aus zeigt, benennst es, so weiss der Welpe was er macht, und später wechselst du die Reihenfolge.
Beispiel: Der Welpe kommt aus eigenem Antrieb zu dir, du sprichst freudig das Hörzeichen und zeigst ihm ein Sichtzeichen und belohnst ihn mit einem natürlichen Spiel, so wie es die Natur vorgibt und so wie wir das vermitteln.
Der freudige Ablauf speichert sich im emotionalen Gedächtnis als positive Erinnerung. Wenn du nach einer gewissen Zeit die Reihenfolge wechselst, heisst, du sprichst deinen Welpen an oder du machst dich auf dich aufmerksam. Schaut er in deine Richtung, rufst du das Hörzeichen und zeigst das Sichtzeichen, so weiss der Hund, dass es eine freudige Belohnung bei dir gibt. Freyjas Rückruf haben wir genau so aufgebaut.
Der positive und nicht unwesentliche Nebeneffekt ist, dein Hund bleibt in deiner Nähe und ist nach Innen orientiert, vorausgesetzt, du wendest diese Vorgehensweise weiterhin an.

Denkanstoss: Es gibt immer wieder Menschen, die lassen ihren Welpen nicht frei. Wenn der Welpe nicht freigelassen wird, kann er nicht lernen, zu dir zurückzukommen, und das freudige Ereignis «Rückruf», so wie wir es zeigen, findet nicht statt. Jammerschade um die verpasste Freude auf beiden Seiten.

Wenn du dieses Prinzip verstanden hast, ist dir auch klar, dass viele andere Verhaltensweisen auf dieser Basis gelernt werden können. Sitz, Platz, Steh, Warten, Tragen, Suchen, Finden, Bringen, sind einige Beispiele dazu.
Die Ausbildung deines Welpen ist somit ganz einfach. Gewünschtes Verhalten belohnen, erspart das Korrigieren von Fehlverhalten.

Klappt der Rückruf nicht und ist der Hund nach Aussen orientiert, muss das Verhalten korrigiert werden. Dies geschieht mit Schleppleinentraining, siehe Lernplattform.

Erst, wenn die Menschen erleben, was du als Coach mit deinem Hund im Alltag zeigen kannst, bist du als Trainer glaubwürdig.
Erst dann werden die Menschen den wahren Wert deiner Philosophie erkennen.